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19. September 2018

700 Kilometer Zuversicht

700 Kilometer von Graz bis nach Bad Rodach: Diese Strecke hat René Grossauer, der im Außendienst bei Wehrfritz arbeitet, in nur drei Tagen mit dem Fahrrad zurückgelegt. Es ist ein Herzensprojekt. Denn mit dieser Aktion sammelt René Grossauer Spenden für das Kinderhospiz Sterntalerhof, um Familien mit kranken Kindern Zuversicht zu schenken. 

Und er hat es geschafft! Eine Woche nach seiner Zieleinfahrt in Bad Rodach ist René Grossauer zurück in Österreich. Heute besucht er den Sterntalerhof in der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen, um die Spende persönlich an Geschäftsführer und Vorstand Harald Jankovits zu übergeben. Nachdem stolze 3.371 Euro gespendet wurden, hat die HABA-Firmenfamilie direkt am Morgen aufgerundet, so dass nun 4.000 Euro an den Sterntalerhof gehen. „Eine solch tolle Aktion unterstützen wir gerne“, sagt Gesellschafterin Sabine Habermaass.

 

„Diese Aktion war ein Anfang. Jetzt mache ich weiter.“

Geschäftsführender Vorstand am Sterntalerhof, Harald Jankovits, ist beeindruckt: „Das ist großartig. Selten hat eine private Spendenaktion eine solche Wirkung gezeigt. Mit dem Geld können ganz konkret therapeutische Aufenthalte für betroffene Familien finanziert werden.“

 Denn das Credo des gemeinnützigen Vereins, der sich allein über Spenden und private Mittel finanziert, lautet: Eine Familie wird nie abgewiesen, nur weil sie sich die Betreuung nicht leisten kann. „Jede Familie in Not ist herzlich willkommen und gibt den für sie möglichen Beitrag“, erklärt Harald Jankovits. „Den Rest bringt das ‚Netzwerk Sterntalerhof‘ mit seinen Partnern, Paten, Spendern und weiteren Unterstützern auf.“ 

Neben der reinen Spendensumme, hat die Aktion für Harald Jankovits aber noch eine ganz anderen wichtigen Beitrag geleistet: „Mit dieser Aktion haben so viele Menschen, auch über die österreichische Grenze hinaus, mehr über uns und unsere Arbeit erfahren – das ist unbezahlbar.“ 

Genau deshalb möchte René Grossauer auch in Zukunft als Botschafter unterwegs sein. „Der Sterntalerhof leistet Großartiges und das möchte ich auch in Zukunft unterstützen. Diese Aktion war ein Anfang. Jetzt mache ich weiter!“

 

Rückblick – das war die Tour von René Grossauer

Tag 1, 11. September 2018: Auf dem Weg von Graz Richtung Salzburg

Am Morgen geht es für René Grossauer los. Nachdem er tags zuvor noch das Fahrrad startklar gemacht und die Verpflegung für die Fahrt gepackt hatte, steht er heute um halb acht vor dem Rathaus in Graz. „Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten“, kündigt er an. Auch wenn mit rund 300 Kilometern heute der längste Streckenabschnitt vor ihm liegt, ist René Grossauer entspannt. „Ich muss nur sitzen und treten“, lacht er. Gute Freunde geben ihm Geleit auf den ersten paar Kilometern. Schon jetzt wurden über 1.800 Euro für den Sterntalerhof gespendet. „Klasse, dass mich so viele Menschen unterstützen und gemeinsam mit mir Gutes tun“, freut sich René Grossauer und tritt motiviert in die Pedale. Jeder Kilometer und jeder Euro zählt!

Tag 2, 12. September 2018: Auf dem Weg von Salzburg nach Nürnberg

 „Bislang verläuft alles wunderbar: Mir geht’s soweit blendend und die Beine fühlen sich noch super an“, berichtet er. Bis zum Vormittag hat er bereits rund 130 Kilometer geschafft und hat damit die Grenze Österreich-Deutschland passiert. Bis Nürnberg, dem angepeilten Etappenziel für heute, sind es nun noch etwas mehr als 160 Kilometer. Und es wird auch weiter fleißig gespendet. 2.100 Euro sind es bislang. Viele der Spender hinterlassen René Grossauer Glückwünsche und motivierende Kommentare auf der Spendenseite. Auch Harald Jankovits, Geschäftsführer und Vorstand des Sterntalerhofs, ist begeistert: „Was für eine tolle Beinarbeit für uns!“

 

Tag 3, 13. September 2018. Auf dem Weg von Nürnberg nach Bad Rodach

Bad Rodach am 13. September um 13:45 Uhr: „Mia samma da!“ René Grossauer biegt in die August-Grosch-Straße ein und erreicht vor dem Hauptsitz der HABA-Firmenfamilie sein Ziel! Über 700 Kilometer sind geschafft! Kolleginnen und Kollegen haben sich versammelt, jubeln ihm zu und schwenken bunte Fähnchen, auf denen es heißt „Das war spitze!“ Und das war es in der Tat. „Unglaublich! Mir fehlen die Worte“, sagt Sabine Habermaass, Gesellschafterin der HABA-Firmenfamilie als René Grossauer vom Rad steigt und dankbar für das Glas alkoholfreies Bier ist, das ihm gereicht wird. Auch Gesellschafterin Heike Habermaass und die beiden Geschäftsführer, Karl Fischer und Harald Grosch begrüßen den österreichischen Kollegen an der Ziellinie. „Ein genialer Empfang!“, freut sich René Grossauer. Auch wenn man ihm nicht ansieht, dass drei Tage und 700 Kilometer hinter ihm liegen, gibt er zu, dass insbesondere der gestrige Tag anstrengend war. Viele Höhenmeter musste er zwischen Salzburg und Nürnberg zurücklegen und auch die Navigation auf der ihm bislang unbekannten Strecke war nicht immer leicht. „Da war es gut zu wissen, wofür man in die Pedale tritt und dass sich jeder Kilometer lohnt!“, sagt René Grossauer. Dankbar ist er seinem Stiefvater, der ihn auf der gesamten Strecke von Graz nach Bad Rodach im Auto begleitet und mit allem Nötigen versorgt hat. Die dritte und letzte Etappe mit ihren rund 120 Kilometern waren dann heute schnell geschafft. Und trotzdem freut sich René Grossauer jetzt auf eine Dusche im Hotel und einen Nachmittag im Thermalbad. Es sei ihm gegönnt! In der kommenden Woche möchte er dann die Spendensumme, die aktuell bei 2.600 Euro steht, persönlich an den Sterntalerhof übergeben. „Auch wenn ich mein Ziel erreicht habe, es kann und darf noch immer gespendet werden“, ermutigt René Grossauer.

 

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