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25. März 2019

80 Buchen für die Zukunft

Strahlender Sonnenschein, motivierte Mitarbeiter und 80 Buchensetzlinge: Der Wettergott hat es gut gemeint mit Hubert Stäblein und den 19 Mitarbeitern aus der Massivholzfertigung, nachdem der ursprüngliche Termin Anfang März buchstäblich vom Winde verweht worden war. Somit musste sich die Waldkorporation Heldritt/Gelnhausen, die beim ersten Massivholztag der HABA-Firmenfamilie im vergangenen Jahr als Gewinner aus einer Verlosungsaktion hervorgegangen war, noch ein wenig gedulden, bevor die 80 Buchensetzlinge ihren Weg in den Waldboden fanden. „Sie haben sich riesig gefreut und haben auch sehr schnell einen geeigneten Platz zum Pflanzen gefunden“, erzählt der Leiter der Massivholzfertigung Hubert Stäblein.

Am Treffpunkt gibt es für alle Mitwirkenden eine kurze Einführung von Waldbesitzer Ruprecht von Butler, Dietrich Schmidt, Vorstand der Waldkorporation Heldritt/Gelnhausen, und Gunter Sauerbrey, selbstständiger Waldarbeiter. Hubert Stäblein nutzt dabei gleich die Gelegenheit, um zu erklären, warum Buchen so wichtig für die Produktion des Unternehmens sind: „Bei uns im Massivholzbereich kommt zu 90 Prozent Rotbuche zum Einsatz. Die Rotbuche ist ein regionales Hartholz und lässt sich hervorragend verarbeiten.“

Nach einem kurzen Fußmarsch werden die Buchen am vorgesehenen Platz gepflanzt. Wie das Loch ausgehoben wird, erklärt Gunter Sauerbrey. „Der erste Stich senkrecht, der zweite schräg in die gleiche Tiefe, dann stelle ich meine Pflanze mit der Wurzel nach unten an den senkrechten Einstieg. Das ist das Qualitätsmerkmal bei der Pflanzung.“

Und Hubert Stäblein ergänzt: „Die ideale Zeit zum Pflanzen der Buche ist im frühen Herbst ab Oktober, damit die Buchensetzlinge vor dem Winter noch wurzeln können. Da es im vergangenen Jahr so trocken war, war es jetzt im Frühjahr günstiger für die Setzlinge.“

„Wir wollen den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Natur hinterlassen.“

Auch die Familie Habermaass packt heute mit an und wie es sich für ein Familienunternehmen gehört, wird die Arbeit gerecht verteilt: Heike Habermaass hebt mit dem Hohlspaten das Loch aus, Neffe Jakob platziert den Setzling und Sabine Habermaass tritt die aufgeschüttete Erde fest.

 „Als HABA-Firmenfamilie aber auch uns persönlich ist es uns wichtig, dass wir sorgsam mit Natur und Ressourcen umgehen“, erklärt Sabine Habermaass. Heike Habermaass stimmt zu: „Nicht nur das Erhalten und Bewahren ist uns wichtig, sondern auch die Grundlage für zukünftige Generationen unserer Kinder und Enkel zu schaffen. Ihnen wollen wir eine lebenswerte Natur hinterlassen.“

„In ein paar Jahren müssten wir eigentlich mal vorbeikommen und nachschauen, was aus den Buchensetzlingen geworden ist. Aber ob wir sie dann noch wiederfinden?“, fragt Sabine Habermaass. Dietrich Schmidt verspricht: „Wir machen jedes Jahr ein Bild, um zu dokumentieren, wie schnell sie wachsen.“ Dann bedankt er sich noch einmal herzlich: „Das ist eine richtig schöne symbolträchtige Aktion!“

Als alle 80 Setzlinge gepflanzt sind, stellt sich Hubert Stäblein an den Grill und belohnt an diesem sonnigen Frühlingsnachmittag alle Helfer mit einer Bratwurst und einem erfrischenden Getränk. Beim abschließenden Gruppenfoto heißt das Kommando zum Lächeln – wie soll es anders sein: Rotbuche!

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