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21. Juli 2018

Die Stadt der Europäer

Samstag, der 21. Juli, 15 Uhr, auf dem Schlossplatz in Bad Rodach: Hier herrscht rege Betriebsamkeit, denn es werden Stände aufgebaut, Tische und Stühle gerückt und es duftet schon verlockend. Bad Rodach bereitet sich darauf vor, zum 17. Mal den Tag der Europäer zu feiern. Und auch sechs Mitarbeiter der HABA-Designabteilung sind fleißig dabei, etwas ganz besonderes für die kleinen Besucher der Veranstaltung vorzubereiten: „Wir als Team aus kreativen Köpfen wollen heute mit Kindern etwas Kreatives tun, sie zusammenbringen und der Fantasie freien Lauf lassen“, erläutert Ines Frömelt, die Leiterin des Teams für Design und Produktentwicklung.

Wenig später füllt sich der Platz mit Besuchern. Ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz und Musik wird geboten und auch kulinarisch ist viel aus unterschiedlichen europäischen Ländern zu entdecken.

Die HABA-Designer haben allerdings kaum Zeit, das Fest selbst zu erkunden, denn bei ihnen ist jede Menge los: Gemeinsam mit den vielen Kindern, die mit ihren Familien auf den Schlossplatz gekommen sind, gestalten sie eine bunte Stadt der Europäer. Darauf hat sich das Team eingehend vorbereitet: Naturmaterialien wurden gesammelt, Arbeitsutensilien und kleine Schürzen für die Kinder organisiert, übergebliebene Materialreste aus der Produktion zusammengesucht und eine große Holzplatte mit einem ersten Entwurf der Stadt der Europäer versehen. So haben die kleinen Architekten eine stabile Grundlage für ihre eigenen Modelle. Eine große Tasche mit Wehrfritz-Bastelmaterialien bietet zusätzlich alles, was sonst noch nötig ist, um die Fantasie zu beflügeln, sodass im Handumdrehen eine bunte Welt entstehen kann.

30 Kinder zwischen drei und zwölf Jahren schneiden, kleben, sägen und malen an diesem Nachmittag zusammen und gestalten eine europäische Stadt, ganz nach ihren Träumen und Wünschen. Nicht alle Kinder sind aus Bad Rodach, sie haben ganz unterschiedliche Wurzeln, die nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt verteilt sind. Sprachliche Barrieren unter den kleinen Baumeistern, Landschaftsgärtnern und Städteplanern gibt es nicht, kommuniziert wird zur Not mit Händen und Füßen.

Im Hintergrund hört man schottische Dudelsackspieler, griechische Unterhaltungsmusik und ein zünftiger Schuhplattler wird ebenfalls zum Besten gegeben. Am HABA-Pavillon entstehen währenddessen viele farbenfrohe Häuschen, die neben einem großen Turm im „Stadtkern“ platziert werden. Ein Fluss, befahren von kleinen bunten Booten, schlängelt sich durch die immer weiter wachsende Stadt. Neben dem neu gebauten Parkhaus befindet sich nun auch ein Landeplatz, von dem aus ein kleiner Hubschrauber in die ganze Welt starten kann.

„Wir freuen uns sehr, dass die Kinder so leidenschaftlich gerne an einem Gemeinschaftsprojekt arbeiten!“

All das entsteht in kürzester Zeit, denn die Kinder, ihre Eltern und auch die HABA-Designer sind mit Feuereifer dabei. „So ein Haus will ich auch basteln!“, kommt es aus der einen Ecke. „Ich beklebe mein Dach mit bunten Steinen!“, ertönt es von der anderen Seite. Material gibt es genug und Ideen für die Stadt der Europäer sowieso. „Wir freuen uns sehr, dass die Kinder so leidenschaftlich gerne an einem Gemeinschaftsprojekt arbeiten. Da will keiner nur etwas für sich selbst machen!“, sagt Ines. Es ist fast neun Uhr und beinahe schon dunkel, als das letzte Kind zufrieden den Klebestift weglegt und die Städtebauer der HABA-Firmenfamilie zusammenpacken können.

Für alle, die neugierig auf das tolle Ergebnis sind, ist die fertige Stadt der Europäer für kurze Zeit im Eingangsbereich des Hauptgebäudes der HABA-Firmenfamilie zu bewundern. Die übrig gebliebenen Bastel- und Baumaterialien werden dem Jugendzentrum Bad Rodach weitergegeben.

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