Von Null auf 80 in 365 Tagen:

Verfolgen Sie alle guten Taten unseres Jubiläumsjahres

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27. Mai 2018

Heimkinder im Spielspaß

Jetzt noch Krümel, die Puppe, in den Schranktrolley stopfen und den Reißverschluss schließen – fertig! Der 10-jährige Kay strahlt. Doch halt, Krümels Schnuller liegt noch auf dem Boden. Lennox (9) steckt ihn noch schnell in den Koffer. Dann dürfen die beiden Jungs ihren Spielepass abstempeln lassen. Neun weitere werden noch hinzukommen, so dass die beiden sich ihr Geschenk am Ende der HABA-Geburtstags-Spielestraße ehrlich „erspielt“ haben und sogar noch eine zweite Runde in Angriff nehmen.

Während die vielen anderen Kinder an den Spielstationen mit Mama und Papa oder Oma und Opa zum Spiele-Event gekommen sind, sind Kay, Lennox, Nicole, Nelly, Angelique und Patricia mit ihrer Erzieherin Petra Storandt und Praktikantin Henriette Schreyer nach Bad Rodach gefahren. Denn ihr Zuhause ist das Kinderheim in Marisfeld im benachbarten Landkreis Hildburghausen. Heute sind sie als eine der 80 guten Taten im HABA-Jubiläumsjahr von Sandra Schilling und den Kollegen aus dem HABA-Einkauf eingeladen worden, hier einen tollen Tag mit viel Spiel und Spaß zu verbringen.

Die drei „Großen“ Nicole (16), Nelly (12) und Angelique (12) gehen erst einmal eigene Wege und erkunden die lange Spielstraße mit ihren 58 Stationen. Aber erst nach dem Mittag packt sie der Ehrgeiz, ihren Spielepass zu füllen. Sie schnitzen und spielen und stürmen schließlich auch die eindrucksvolle Riesenrutsche, die sie „voll toll“ finden. Nachmittags trauen sie sich auch zum Roboter-Wettlauf, wo Nicole und Nelly ihr kleines Gefährt mit dem Tablet geschickt über den Parcours steuern. Kay und Lennox haben sich hier schon ausgetobt und an allen Digitalstationen eifrig Stempel „geerntet“.

„Die Kinder können heute einen erlebnisreichen Tag verbringen und sehen mal etwas anderes als sonst im Alltag“

Patricia, mit sechs Jahren das Nesthäkchen der Gruppe und auch im Heim, macht sich mit Sandra und Henriette auf den Weg. Schnell stellt sie klar: Sie will Action und Bewegung. Auf Stillsitzen, Basteln oder Spielen am Tisch hat sie erst einmal gar keine Lust. Dafür bringt die Riesenrutsche ihre Augen zum Leuchten. Zielstrebig steuert sie anschließend die Slackline an, wo sie ihr Geschick beim Balancieren unter Beweis stellt. Später findet sie dann aber doch noch Gefallen an ruhigeren Aktivitäten: Puzzeln zum Beispiel, Koffer packen oder am Gestalten einer Fädelblume. Die will sie ihrer Oma schenken, der einzigen Verwandten, die sie als Waise noch hat.

„Die Verbindung zum Kinderheim haben wir über einen privaten Kontakt geknüpft. Die Kinder können heute bei der Geburtstags-Spielestraße einen erlebnisreichen Tag verbringen und sehen mal etwas anderes als sonst im Alltag“, sagt Sandra. Zum Abschluss ihres Besuches in Bad Rodach nehmen die Marisfelder Heimkinder nicht nur die Belohnung für ihre ausgefüllten Spielepässe mit nach Hause. Sie freuen sich auch über acht große HABA-Spiele, die in der kommenden Zeit für weiteren Spielspaß im Kinderheim sorgen werden.