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13. April 2019

Natur-Entdeckertag für Familien

„Na, den Fliegenpilz darf man nicht essen! Der ist giftig – das weiß doch jeder!“ ruft der fünfjährige Noah, der eifrig Quizfragen am Wegesrand löst. Mit seinen Geschwistern und Eltern ist er auf dem Weg hoch zum Georgenberg in Bad Rodach. Am Fuße der Henneberger Warte reihen sich geschmückte Pavillons aneinander. Überall hört man begeisterte Kinderstimmen und aus allen Richtungen ertönt Lachen.

Um den Frühling zu begrüßen, hat die HABA-Firmenfamilie heute alle Mitarbeiterfamilien und deren Freunde zu einem Natur-Entdecker Tag auf den Georgenberg eingeladen. Welche Geheimnisse verbergen sich im Wald? Wo kommt eigentlich der Honig her? Und wie wird aus Schafswolle ein Faden? Das und noch viel mehr erfahren heute kleine wie große Naturentdecker. Auf sie warten interessante Lernstationen, spannende Aufgaben, Spiele und Rätsel.

Los geht’s am Willkommenszelt, wo sich die Kinder ihren ganz persönlichen Detektivausweis mit Fingerabdruck und einen Holzbutton abholen, der sie als „Naturdetektiv im Einsatz“ ausweist. „Heute heißt es: runter vom Sofa, rein in die Natur!“, erklärt Mitorganisatorin Katharina Krappmann. „Familien sollen gemeinsam Zeit im Grünen verbringen. Einfach Spaß haben und dabei auch noch etwas lernen.“ Bunte Schilder mit Charakteren bekannter HABA-Spiele wie Hanni Honigbiene, Schaf Bella Blümchen und Flori Fuchs weisen den kleinen Natur-Entdeckern den Weg. Von Honigverkostungen beim Imker bis Tierschnitzen im Bastelzelt: Es gibt viel zu entdecken!

Dass man keine Angst vor Bienen haben muss, erklären die Mitglieder des Imkervereins Bad Rodach den Kindern. Hier lernen sie den richtigen Umgang mit den Sechsbeinern. In mehreren Rätseln erfahren sie außerdem mehr über die Honigernte und die Rolle der Biene in der Natur. Und am Ende gibt es für jeden noch ein leckeres Honig-Knäckebrot.

„Wer eine Waldführung unternehmen will, kann jetzt zu mir kommen!“, lädt Försterin Anke Schäfer die Familien ein. Die Försterin verteilt kleine und große Becherlupen sowie einige Ferngläser. Dann geht es gemeinsam in den Wald. Begeistert machen sich die Kinder auf die Suche nach roten Bändern. Denn bei jeder dieser Markierungen wird Halt gemacht und Anke Schäfer erzählt Wissenswertes zu Bäumen, Blumen und den Bewohnern des Waldes.

Fasziniert sind Kinder auch von der Station „Wolle“. Dort kann man nämlich sehen, wie aus Wolle ein Faden wird – und das nur mit den Händen. Die Heldburger Spinnfrauen tragen traditionelle Trachten und unter ihrer Anleitung kämmen die Kinder die Wolle und dürfen sich auch selbst einmal an das Spinnrad setzen.

 „Vielen Dank für den tollen Tag. Das war ein super Erlebnis für die ganze Familie.“

„Das Schnitzen ist super!“, findet Ella, neun Jahre alt. Sie hat gerade einen Fisch fertig geschnitzt und zeigt ihn stolz ihren Eltern. An der Station „Naturwerkstatt“ kann man aber nicht nur die verschiedensten Tiere schnitzen. Die Kinder können außerdem auch eine Kräuterraupe bauen und bemalen, Steine verzieren und Masken mit Blättern und anderen natürlichen Materialien basteln.

Gebastelt wird gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz auch an der Station „Hilde Huhn“. Aus Eierkartons entstehen Küken und die Kinder können „Samenbomben“ in Form von Eiern herstellen. „Es macht Spaß Erde, Katzenstreu und Wiesenblumensamen miteinander zu verkneten“, verkündet die neunjährige Vicki. Sie hat gleich zwei Küken gebastelt. Eines für sich selbst und eines für ihre Freundin. „Sie ist leider krank und konnte deswegen nicht mitkommen. Darum schenke ich ihr jetzt ein Küken mit Samenbombe. Dann wird sie bestimmt schnell wieder gesund.“

Ein Stück ruft es: „Ich will Waldkönigin werden!“ Die vierjährige Liese versucht konzentriert mit einem Fichtenzapfen eine Baumscheibe zu treffen. Wer die meisten Treffer landet, wird Waldkönig. Aber auch noch viele andere Spiele sind für die Kinder auf der Wiese aufgebaut.

Wer so viel erlebt, bekommt natürlich auch Hunger. Zum Glück haben die Damen des Mehrgenerationenhauses in Bad Rodach fleißig gebacken. Bei ihnen findet man von Käsekuchen bis Muffins mit bunten Zuckerstreuseln alles, was das Kinderherz begehrt. Und auch für Getränke ist gesorgt: Die FruchtSuchtBar schenkt selbstgepressten Apfelsaft aus und verkauft heißen Kinderpunsch – denn auch wenn die Sonne manchmal rausspitzt, ist es doch ziemlich frisch.

Ungeachtet der kühlen Temperaturen sammeln die Kleinen voller Elan Stempel um Stempel auf ihren Natur-Detektivausweisen und holen sich am Ende stolz ihre Belohnung ab: eine Lupe, wie sie jeder echte Detektiv für seine Arbeit braucht!

Viel zu schnell geht der Natur-Entdeckertag zu Ende. „Vielen Dank für den tollen Tag. Das war ein super Erlebnis für die ganze Familie und hat uns allen viel Spaß gemacht“, findet Anders Fuchs, der für die HABA Education Alliance arbeitet und Vater von drei Kindern ist. Auch Mitorganisatorin Louisa Wolf ist zufrieden: „Ich freue mich, dass heute so viele Familien gekommen sind. Es ist schön zu sehen, wie leicht sich Kinder begeistern lassen und wie neugierig sie sind! Da hat sich die Organisation gelohnt!“

Und das hat sie wirklich: Für die Kinder, die als Naturdetektive viel entdeckt und erlebt haben. Aber auch für die Eltern, die mindestens genau so viel Spaß hatten und heute selbst noch das ein oder andere lernen konnten.

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