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17. April 2019

Schaustelle statt Baustelle

Aus der Not eine Tugend machen – das dachten sich Maik Leipold und seine Freundin Christina als sie vor der Grundschule in Eisfeld stehen und auf die Baustelle blicken. Kinder von Verwandten gehen hier zur Schule. Aktuell befindet sich die Schule im Umbau. Bis die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, dienen vorerst mehrere Container als Klassenräume. „An den Unterricht in den vorübergehenden Unterbringungen haben sich die Grundschüler gewöhnt, doch der Ausblick auf den Bauzaun aus den Klassenräumen sieht ziemlich trostlos aus“, findet Maik, der die Lehrwerkstatt der HABA-Firmenfamilie leitet. Für ihn war klar: Hier will er eine gute Tat vollbringen. Und dafür holt er nicht nur Schulleiterin Simone Greiner-Petter-Memm, das Lehrerkollegium und die Schüler mit ins Boot, sondern auch all seine Lehrlinge. Gemeinsam wollen sie den tristen Bauzaun in einen kunterbunten Hingucker verwandeln.

In Vorbereitung für das Kunstprojekt sägt und fräst Maik mit seinen Azubis aus Sperrholzplatten verschiedene Holzmotive wie Zahlen, Buchstaben und geometrische Formen. Nach der Fertigstellung der Holzmotive können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit dem Bemalen und Gestalten loslegen.

„Die Aktion wird bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben.“

Dann ist der große Tag gekommen. Die Kunst kommt an den Zaun. Alle kommen auf dem Schulhof zusammen, um in einer gemeinsamen Aktion die Kunstwerke aufzuhängen und die Baustelle in eine Schaustelle zu verwandeln. „Das ist jetzt eine Freiluft-Kunstaustellung gewissermaßen“, kommentiert Maik. Die Kids sind begeistert und haben eine Menge Spaß. „Die Möglichkeit aktiv an der Verschönerungsaktion mitzuwirken ist ein absoluter Mehrwert für die Kinder. Die Aktion wird bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben“, ist sich die Schulleiterin sicher. Vor allem weil die Kunstwerke auch ins neue Schulgebäude einziehen werden, sobald die Baumaßnahmen abgeschlossen sind. Eine wirklich bleibende Erinnerung also!

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