Von Null auf 80 in 365 Tagen:

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18. Dezember 2018

Stricken für Frühchen

Über 66.000 Kinder werden jedes Jahr deutlich zu früh geboren – und das alleine in Deutschland. Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, gelten als Frühchen und benötigen in der Regel eine spezielle medizinische Betreuung. Dank gut entwickelter neonataler Intensivmedizin sind ihre Überlebenschancen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auch Kinder, die mit weniger als 1000 Gramm Körpergewicht geboren werden, überleben heute zu mehr als 80 Prozent. Dennoch bedeutet eine Frühgeburt für frischgebackene Eltern viele Sorgen und lange Stunden im Krankenhaus. Eine vielleicht unbedeutend erscheinende, aber dennoch drängende Sorge: Die Kleidung, die für das neugeborene Baby angeschafft wurde, ist viel zu groß. Meistens versuchen die Krankenhäuser auszuhelfen und die Eltern auf der Frühchenstation mit passender Kleidung zu versorgen. Doch oft reicht der Vorrat an winzigen Kleidungsstücken nicht aus. 

„Viele Eltern werden sich sehr freuen!“

Deswegen haben sich neun Kolleginnen der HABA-Firmenfamilie zusammengesetzt und gemeinsam, aber auch zuhause, an einer ganzen Ladung Babykleidung, extra für Frühchen, gestrickt. „Trotz der kleinen Babyfüße braucht man etwa drei Stunden für ein paar Strümpfe,“ berichten sie. Doch diese Zeit haben sich die Frauen gerne genommen. Herausgekommen sind ein Paar Handschuhe, 15 Babymützen und 38 Paar Söckchen. Alles ging an die Kinderklinik in Bamberg, deren Mitarbeiter sich sehr über das Geschenk freuten: „Wir bedanken uns ganz herzlich. Viele Eltern werden sich sehr über die Kleidung freuen!“

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