Von Null auf 80 in 365 Tagen:

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18. August 2018

Überraschung für Ehrenamtliche

Wer träumt nicht davon, einmal eine große Berufsfeuerwehr zu besuchen? Für zwölf Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Veilsdorf ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Möglich gemacht hat das Ramona Palm-Eichhorn, die für die HABA-Firmenfamilie in der Packerei arbeitet. Sie hat die Jugendfeuerwehr still und heimlich im Rahmen der 80 guten Taten vorgeschlagen. Nicht mal ihr Mann Dirk, Jugendwart und Ausbilder, hat etwas geahnt und wurde am Ende genauso überrascht.

Für die zwölf Kinder und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren war die Fahrt nach Frankfurt der erste große Ausflug und der Jugendwart freut sich für seine Schützlinge, die mit vollem Eifer ihre Ausbildung absolvieren. „Kinder heutzutage für ein Ehrenamt zu begeistern, wird immer schwieriger“, berichtet er und deshalb sei es umso schöner, dass sowas möglich gemacht wird. Für die Feuerwehren sind Fahrten in dieser Größenordnung nicht möglich und man möchte den Eltern heutzutage auch nicht auf der Tasche liegen. 

„Kinder heutzutage für ein Ehrenamt zu begeistern, wird immer schwieriger“

Morgens um sechs Uhr startet der Bus mit der Gruppe, perfekt ausgerüstet mit neuen T-Shirts, Richtung Frankfurt. Kurz nach der Ankunft geht die Führung durch die Feuer- und Rettungswache 1 los und alle staunen von Anfang an über das, was sie da sehen. „Zehn Feuerwehrautos nebeneinander zu sehen ist für uns etwas Besonderes“, sagt Eichhorn und saugt mit seinen Schützlingen jedes Wort des ehemaligen Feuerwehrmannes auf, der die Gruppe durch die Feuerwache führt. Sie besichtigen das Feuerwehr- und Rettungstrainingscenter zu dem auch ein Brandhaus gehört, das Freigelände mit Bahnübungsanlage und einen U-Bahn-Simulator. Mit dem Übungsturm geht es hoch über die Skyline von Frankfurt. Schließlich dürfen seine Schützlinge durch die Käfige kriechen, die die Feuerwehrleute normalerweise nutzen, um den Ernstfall zu proben. Die Jungen und Mädchen sind im Gegensatz zu ihren Vorbildern aber ohne Atemschutzanzüge in den Käfigen und können sich trotzdem sehr gut vorstellen, wie eng es darin in voller Montur sein muss.

Knapp drei Stunden dauert die Führung durch das Gelände. Am Ende werden noch ein paar Erinnerungsfotos geknipst und darauf ist natürlich auch das Plakat zu sehen, mit dem sich die Gruppe bei der HABA-Firmenfamilie bedankt. Das tut auch Dirk Eichhorn noch einmal, der sich unheimlich darüber freut, dass sie „mal rausgekommen sind“ und noch viel wichtiger: dass denjenigen, die sich engagieren, etwas zurückgegeben wird und innerlich hofft er ein bisschen, dass der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr weiter wächst. 

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