Von Null auf 80 in 365 Tagen:

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19. Dezember 2018

Warmes für kalte Wintertage

Sie tun selbst Gutes und dürfen jetzt Gutes erleben: Die Mitarbeiterinnen einer kleinen Rotkreuz-Sozialstation im ukrainischen Lviv (Lemberg) erhalten rechtzeitig vor Weihnachten und vor allem vor den bevorstehenden bitterkalten Wintertagen Besuch von Melita Braun, Leiterin der Qualitätssicherung Textil und Helen Fuchs, Sachbearbeiterin Qualitätssicherung. Als eine der 80 guten Taten der HABA-Firmenfamilie bringen sie den Frauen wärmende Mützen, Schals und Handschuhe. „Die zehn Schwestern betreuen 250 Patienten, davon 35 täglich. Und das ohne Auto. Bei Wind und Wetter sind sie mit Bus, Straßenbahn, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs“, erzählt Melita Braun.

Mit großer Freude und Dankbarkeit nehmen die Frauen in der Sozialstation die Accessoires aus dickem, weichem roten Fleece entgegen. Insgesamt haben die Gäste aus Bad Rodach 80 Sets im Gepäck, die sie an verschiedene Stationen des Roten Kreuzes verteilten. 

„Wir lassen in der Ukraine produzieren, da müssen wir uns dort auch sozial engagieren.“

„Wir lassen in der Ukraine produzieren, da müssen wir uns dort auch sozial engagieren“, meint die Leiterin der Qualitätssicherung Textil. Als Unterstützer der „guten Tat“ ihrer Abteilung konnte sie zwei Lieferanten gewinnen: Die Green Cotton Group produziert für JAKO-O in der Ukraine unter anderem Shirts und Kleider und fertigte jetzt ohne Berechnung die Mützen, Schals und Handschuhe für die Rotkreuz-Mitarbeiterinnen. Das Team der Qualitätssicherung in Bad Rodach hatte dafür die Maßtabellen erstellt und die Verarbeitungsmodalitäten festgelegt. Den roten Fleecestoff stellte die Agentur Nobel in Hongkong für die Aktion kostenlos zur Verfügung. 

Die zehn Schwestern der kleinen Sozialstation, die Melita Braun und Helen Fuchs besuchen, kümmern sich um viele ältere, bedürftige Menschen ohne Angehörige. Die Einrichtung des Roten Kreuzes erhält keinerlei staatliche Zuwendungen mehr. Die Begründung: Die kranken Menschen sollten sich in der Poliklinik behandeln lassen. Über eine Spendenaktion des Bamberger Journalisten Till Mayer, der für deutsche Medien schon mehrfach aus der Ukraine berichtet, ist derzeit die Finanzierung der Station für die nächsten fünf Jahre gesichert.

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