Von Null auf 80 in 365 Tagen:

Verfolgen Sie alle guten Taten unseres Jubiläumsjahres

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27. Oktober 2018

Zusammenhalt in schweren Zeiten

Am Abend des 3. Januar 2018 brennt es im Bad Rodacher Stadtteil Breitenau. Gemeinsam mit seiner Familie kann Matthias Löhnert, der für die Qualitätssicherung der HABA-Spielwaren verantwortlich ist, das Gebäude unverletzt verlassen. Der Brand greift auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses über und zurück bleibt ein Sachschaden von circa 250.000 Euro. Die Anteilnahme ist groß und eine Spendenaktion wird ins Leben gerufen, die der Familie ermöglicht, kurzfristig das Nötigste zu besorgen.

Für einige Mitarbeiter der HABA-Firmenfamilie ist klar, dass sie noch mehr tun wollen. Zu ihnen gehört auch Bärbel Sontag, die die Idee bei der Jubiläumsaktion „80 Jahre. 80 gute Taten.“ einreicht. „Wir müssen nicht so weit schweifen, um eine gute Tat zu vollbringen, wenn sie in den eigenen Reihen benötigt wird.“

Es gibt viel zu tun und an zwei Samstagen im Oktober packen zehn Mitarbeiter aus dem Controlling, der Qualitätssicherung und der Zentrale gemeinsam an, um eine neue Deckenkonstruktion zu errichten. Dafür müssen 240 m Dachlatten und 80 m2 Fermacellplatten verklebt und verschraubt werden. Mit vollem Körpereinsatz bringen die Mitarbeiter die Platten an und arbeiten unter schwierigsten Bedingungen. Der Raum, in dem gearbeitet wurde, schließt am Wohnhaus direkt an und die Verschalung dient als Feuerschutz zur Holzbalkenkonstruktion.

Auch eine kleine Stärkung für zwischendurch haben die Mitarbeiter selbst organisiert. „Die Familie sollte sich mal um nichts kümmern“, sagt Elvira Löwel und ist stolz auf die gemeinsame Arbeitsleistung. „Für manche Mitarbeiter war es eine ganz neue Erfahrung, aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“  

„Wir müssen nicht so weit schweifen, um eine gute Tat zu vollbringen, wenn sie in den eigenen Reihen benötigt wird.“ 

Matthias Löhnert und seine Familie sind begeistert und gleichzeitig überwältigt von der Hilfsbereitschaft. „Anfangs“, sagt Matthias, „waren wir uns nicht sicher, ob wir im Rahmen der Jubiläumsaktion einen Arbeitseinsatz von Kollegen annehmen können. „Es war klasse zu sehen, wie die Kollegen mit Verpflegung auf den Hof kamen und ohne groß zu fragen einfach anpackten und dabei noch Spaß hatten. Auch die Mädels nahmen Kappsäge und Akkuschrauber in die Hand und legten los. Für die Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bedanken und freuen uns über den Zusammenhalt in der Firma.“

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